Betten sinnen, Heisset nach hiesiger Landes Art zu reden, die Feder-Betten bey schönen Sommer-Tagen an die Sonne legen und ausbreiten, und selbige mit zwey langen schwancken Stäblein ausklopffen, damit die verstockten und in einen Klumpen verfallnen Federn wiederum auflauffen, und von dem Schweiß nicht faul werden.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 203Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0