Dryas, Des Wald-Gotts Fauni Tochter, scheuete sich vor denen Mannsbildern also, daß sie sich niemahls öffentlich sehen ließ; daher auch öffentlich ausgeruffen ward, daß sich kein einiges Mannsbild bey Leib und Lebens-Straffe bey ihrem Opffer solte erblicken lassen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 428–429Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0