Galathea, Eine Wasser-Nymphe, des Nereus und Doridis Tochter, welche der Polyphemus vortrefflich liebte. Als dieser Liebhaber aber ersahe, daß er kein Gehör im Lieben bey ihr fande, indem ihm ein anderer Rival, Accis, vorgezogen wurde, hat er selbigen vor Schmertz und Ungedult von einem hohen Felsen herunter gestürtzet, über welchen sich endlich die Götter erbarmet, und in einen Fluß nach seinem Nahmen verwandelt.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 595Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0