Handfaß-Tücher, Seynd kleine von weisser Leinwand oder klaren Schleyer, auch Coton verfertigte Umhänge, meistens mit Spitzen oder Strichen von vielerley Gattung, unten herum bestochen und gezieret, so das Frauenzimmer in denen Putzstuben um das Postement, worauf das Handfaß oder Gießbecken stehet, anzuschlagen, und selbiges darmit zu bekleiden pfleget.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 737Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0