Harmonia, Eine Tochter des Martis und der Venus, des Cadmi Weib. Bekam unter ihren Hochzeit-Geschencken, so ihr von denen andern Göttinnen offeriret wurden, von dem Vulcanus (der ihr, weil sie aus seiner Frauen und des Martis Ehebruch gezeuget, nicht allzugünstig war) ein zwar schönes, doch vergifftetes und höchst schädliches Halß-Band. Diese Harmonia ward zuletzt in einen Drachen verwandelt.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 740Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0