Kleidgen bey sich tragen, Ist ein alter Weiber Aberglaube, da einige der irrigen Meynung seynd, daß derjenige Mensch, der sein Kleidgen oder Geburts-Häutlein stets bey sich trüge, im Spielen und andern Dingen müste glücklich seyn.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1051Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0