Messer kauffen seiner Braut, Ist ein alter abergläubischer und einfältiger Argwohn, den manch Frauen-Volck heget und in denen lächerlichen Gedancken stehet, ob würde die Liebe durchschnitten, wenn es von ihrem Bräutigam ein Messer geschencket bekähme.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1263Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0