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Sitten & ModeFrauenzimmer-Lexicon 1715

Perlen, Seynd ein zu dem weiblichen Schmuck gehöriges Kleinod, eckigt oder rund, welche letztern Zahl-Perlen genennet werden, und an einen Faden angereyhet ein- oder mehrfach um den Halß und Hände geschlungen werden. Sie wachsen in dem Meer und liegen in ihren Muscheln verschlossen, die schönsten Perlen kommen aus dem Sinu Persico, ie reiffer sie seynd, ie schöner spielen sie.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1457–1458Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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