Biais, Hat unter andern auch die Bedeutung, daß es den Ort anzeiget, woran etwas anzugreiffen oder anzufangen ist, z. E. Wenn man sagt: tirer en biais dans la queüe d’ une des notes de l’ accord, an dem Schwantze der einen Accord-Note einen Strich machen, so will man damit anzeigen, es solle daselbst das Arpeggio seinen Anfang nehmen, und entweder von unten hinauf, oder von oben herunter ausgedruckt werden.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 162Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0