Bridon, Nennet man ein Gebiß oder Trense mit Qver-Stänglein oder grossen Rincken, welche wohl gut vor Wettläuffer, so nicht Aufhaltens brauchen; aber vor Soldaten-Pferde ist diese Zäumung nicht wohl brauchbar: Also ist die Stangen-Zäumung weit besser und beqvemer. Man führet auch gemeiniglich dünne zarte Bridons, welche nebst den Stangen im Mund gelegt werden, damit man (wann etwas an Stangen zerbrechen solte) etwas zur Sicherheit habe.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 216Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0