Mnaanim, War bey den Juden ein aus einer viereckigten höltzernen Tafel zubereitetes musicalisches Jnstrument, oben mit einer Handhabe, daran man es hielte. Uiber der Tafel war eine eiserne Kette oder eine von Hanff gemachte Saite ausgespannet, an welche höltzerne oder eherne Küglein angereihet waren. Wenn man auf die Kette oder Saite schlug, so stiessen die Küglein an einander und an die Tafel, und machten einen starcken Schall, so weit gehöret wurde.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 1509–1510Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0