Paupiere, Heist Augenlied, und ist diejenige Haut, damit das Auge (so das Pferd schläfft) bedeckt wird; diese Paupieres sollen nicht fett, noch runtzlicht seyn, viel weniger die daran befindliche Haare unter sich hangen, welches vor ein Anfang der gewissen Blindheit gehalten wird.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 1734–1735Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0