Ritter des Ordens guter Freundschafft, Zwischen Chur-Sachsen und Chur-Brandenburg, Lat. Ordo amicitiæ non fucatæ, ist eine Erfindung des Durchlauchtigsten Churfürstens Johannis Georgii IV zu Sachsen, als ihm der damahlige Churfürst zu Brandenburg Fridericus III Anno 1692 zu Torgau eine Visite gegeben. Das Ordens-Zeichen war ein gülden Braselet, auf dessen einer Seite stunden beyder Churfürstlichen Durchlauchtigkeiten Nahmen mit der Beyschrift: Amitié sincere. Auf der andern zwey zusammen geschlossene Hände, darunter zwey Creutz-weise liegende Schwerdter, und auf gleiche Art geschrenckte zwey Palmen-Zweige mit den Worten: Unis pour jamais.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 1966Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0