Ruade, Jst der Streich oder Ausschlag eines springenden Pferdes mit den hintern Schenckeln, solchergestalt, daß oft im Streichen die hintern Huf-Eisen hoch in die Luft fliegen, und die hintern Tiege gleichsam krachen, nachdem es hohe Capriolen macht.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 2001–2002Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0