Icosandria (grch., d. i. zwanzigmännige) nannte Linns die 12. Klasse seines Systems, welche diejenigen Pflanzen umfaßt, die in ihren zwitterigen Blüten 20 oder mehr perigynisch inserierte Staubgefäße besitzen. (S. PoIlyandria.) Außerdem bezeichnete er auch mit I. eine Ordnung in der 22.Klasse, welche die diöcischen Pflanzen mit icosandrischen Blüten und perigynischer Insertion umfaßt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 524Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei