FeedAlbendorf
ErdkundeBrockhaus 1882

Albendorf, Dorf in der Grafschaft Glatz zum Kreise Neurode des preuß. Regierungsbezirks Breslau gehörig, an der Glatzer Neiße, eine Besitzung des Grafen Magnis, zählt 1705 CE. und — eine schöne kath. Pfarrkirche mit einem Marienbilde so- wie einen Kalvarienberg mit Betstationen und 58 Kapellen voll bunter Holzfiguren. Die Menge der Wallfahrer beläuft sich lahrlich nahe an 80000, —4 aus Schlesien und Böhmen. Dem Gründer der Anlagen (O. von Osterberg) wurde 1867 daselbst ein Denkmal errichtet. A. soll schon seit 1218 ein mehr in Am sein, ist jedoch erst seit 1720 als solcher mehr in Aufnahme gekommen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 332Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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