Anknüpfung, Anbindung, k., bei einem Nivellement, welches mehrere Aufstellungen erfordert, so viel wie Zwischen-(Hülfs-)Punkte, deren Höhenlage über dem angenommenen Horizont man des Zusammenhanges wegen mit beobachtet, resp. nivellirt. Die Ablesungen an einer Anbindung erfolgen in der Regel von zwei Aufstellungen aus. Auf weichem Boden, wo feste, unverrückbare Gegenstände fehlen, thut man gut, als Anbindung 3 zusammengekoppelte Pfähle fest einzuschlagen (ca. 30 em. vorstehend) in der Art, daß jeder eine um ca. 2 bis 3 em. verschiedene Höhe hat. v. Mgr.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 112Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei