Feedanwürmen
AllerleiBau-Lexikon 1881

anwürmen, akt. Z., 1. frz. chauffer, engl. to heat, das Eisen vor dem eigentlichenErhitzen. — 2. EinenHohofen etc., frz. fumer, engl. to heat, to dry, s. anfeuern. unwehren, akt. 3., s. v. w. anstauen, s. Wehr. Anweisegeld, n., od. Stammgeld, n., Vergütung, welche der Förster für das Anweisen des aus dem Wald gekauften Holzes bekommt; bei Berechnen der Holzpreise in einem Kostenanschlag nicht zu vergessen. anweißen, akt. Z., weiß anstreichen; s. d. Art. weißen. Anwellblock, m., Anwelle, f., im Bergb. auch Anwald, f., pl. Anwäld, s. Angewäge. Anwelldruhe, f. (Mühlb.), das Holz, worauf die Radwelle mit dem äußern Zapfen in der Radstube ruht. Anwellstock, m., das Holz, worauf die Radwelle mit dem nach der Mühle zugekehrten Zapfen ruht. anwerfen, akt. 3., s. bewerfen und antragen 1. Anwerfschloß, n., s. v. w. Vorlegeschloß. anwischen, akt. 3., mit Kreide oder Kohlenstaub und dem Wischer (s.d.) anfangen, die Schatten auf einer Zeichnung anzulegen. anwittern, neutr. Z., 1. anfangen zu verwittern. — 2. In Bergwerken, als Witterung, Dampf sich anlegen u. krystallisiren, z. B. angewittertes Erz. Anwölber, m., s. Anfangsstein 1.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 135Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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