Auenboden, m., derjenige Boden eines Flußthales od. einer Niederung, welcher durch Ablagerung feiner Sinkstoffe (Erde, Schlamm etc.) aus den Hochwässern des betr. Flusses entstanden ist; charakteristisch für den natürlich stets fruchtbaren Auenboden ist, daß die in ihm enthaltenen Sandkörnchen stets kugelige oder eiähnliche Form haben, im Gegensatz zum Verwitterungsboden, dessen Sandtheile scharfkantig, zum Theil krystallisirt, unabgerollt sind.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 182Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei