Bande, k., 1. auch Streifen, die drei glatten Glieder od. Theile des Architravs bei einigen Säulenordnungen; s. auch Band J. 2. — 2. Die niedere Seitenwandeines Kegelschubs (s. d.), der Rand eines Billards u. dergl. mehr. — 3. (Schiffb.) frz. bande, f., Seite eines Schiffes; ein Schiff auf die Bande legen, s. v. w. es kielholen. — 4. Gang von 1 m. Breite, längs der Ruderbänke in der Mitte der Galeren. — 5. (Schiffb.) hölzerne oder eiserne Klammern, ebenso Taue zur innigern Befestigung einzelner Theile. — 6. (Hochb.) frz. 16, m. ein Stück Tapete, so lang abgeschnitten, als das Zimmer hoch ist; s. d. Art. Bahn 10.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 250Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei