Bürstenmaschine, f., zum Poliren der Stahlarbeit. Sie besteht aus einem Schwungrad, welches mit einer Kurbel gedreht wird und mittels eines Riemens od. Laufbandes eine hölzerne Rolle in Bewegung setzt. An der Spindel dieser Rolle sind Bürsten angebracht, an welche man während der Umdrehung die zu polirenden Stahlwären hält, u. zwar der Reihe nach an drei Bürstengruppen, wovon die erste mit Oel u. Schmirgel, die zweite mit Oel u. spanischer Kreide, die dritte mit Essig u. spanischer Kreide bestrichen ist.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 556Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei