Bazard (Saint-Amand), Gründer des Carboarismus in 9. 19, 0 und Apostel des St.⸗Siionismus, geb. 19. ept. 1791 zu Paris, verrachte seine Jugend in einem kleinen Amte der )epartementalverwaltung. Als glühender Republimer widmete er sich nach der Restauration der ppositionellen Presse, stiftete dann unter dem Deckmantel der Freimaurerei die republikanische Gesells ft der Amis de la véërités und gründete 1820 mit seinen Freunden Dugied und Joubert, welche die Statuten des Carbonarismus aus Neapel brachten, eine ähnliche Verbindung für Frankreich, welche schon im folgenden IrHe er 200000 Mitlieder zählte. Wegen seiner eteiligung an einem Putsch in Colmar und Belfort in contumaciam zum Tode verurteilt, lebte er meist im Verborgenen und schrieb, nachdem er sich 1825 den St.⸗Simonisten andeschi en, Artikel für den Producteurv, das n dieser Schule, unter dem Pseudonym Saint-Amand. Gemeinschaftlich mit Enfantin unternahm er vorzüglich die Ausbildung der spekulativen Seite der Lehre. Endlich eröffnete B. 1828 zu Paris Vorlesungen, in welchen er die von ihm weiter entwickelten Lehren Saint-Simons mit Wirksamkeit ging auch das Hauptwerk der Schule: Exposition de la doctrine de Saint-Simonv be de., 1828—30; neue Ausgabe, Par. 1854) ervor/ dessen zweiter, meist von uthült. 1 verfaßter Teil die neue soziale Religion enthält. Als nach der Julirevolution von 1830 die Schule eine freiere Bewegung nehmen durfte, drang Enfantin darauf, seiner Theorie von der Emanzipation des Weibes eine sehr weite praktische Anwendung zu geben, dem B. 11095 widerstrebte. Die Schule geriet darüber im Nov. 1831 in Spaltung, wobei sich der edle und ttlich ernste B. für immer von ihr lossagte. Er rb 29. Juli 1832 zu Courtry bei Montfermeil.