Castriesbai, eine Einbuchtung des Tatarischen Golfs auf der Westseite des letztern, an der Ostküste der asiat.⸗russ. Küstenprovinz, südlich von der Amurmündung, in 51 28“ n. Br. und 158 28 östl. L. von Ferro. Obwohl die Bai fünf Monate im Jahre unter Eis liegt, ist sie doch eine vorzügliche Marinestation, wo die Russen den Posten Alexandrowsk (s. d.) angelegt haben. Die in die Bai sich ergießenden Flüßchen sind sehr reich an Lachsen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 63Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei