Essonne, ein linksseitiger Nebenfluß der Seine in den franz. Depart. Loiret und Seine-et-Oise, welcher an der Grenze des Waldes von Orléans im Depart. Loiret durch Vereinigung des 40 km langen Oeuf (der Pithiviers berührt) und der kürzern Rimarde in 90 m Höhe bei Aunay-la-Rivieère entsteht. Sie fließt über Malesherbes nach N., tritt unterhalb dieses Ortes in das Depart. Seineet-Oise, nimmt die Juine auf, dient der berühmten Papierfabrik von Essonnes und mündet nach einem Laufe von 60 km (100 kmubis zu den Quellen des Oeuf) bei Corbeil in 30 m Höhe in die Seine. Die E. ist in ihrer Wassermenge fast durchaus konstant, ist daher für die Industrie sehr bequem und tritt nie über.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 380Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei