absteigendes Gewölbe, u. s. Gewölbe. Absteigung, k. (Kriegsbk), auch Absteigen, n., und Nieedergang, m., Hinabsteigung, 1. Grabendescente, f. genannt, frz. déscente, f. de lossé, engl. descent into the diteh, „bedeckter Gang, um in den Graben zu gelangen. Dient er Angriffszwecken, so heißt er meist Grabenniedergang „oder Descente. Die Verbindung des Innern des Werkes tmit dem Graben s. d. Art. Poterne. abstemmen, 1. frz. couper avec le fermoir, mit demt Stemmeisen abarbeiten. — 2. alle in einem Bundtheil, 2. B. einer Wand, nöthigen Zapfenlöcher, Blätter u. s. w. „sauf einmal schlagen. Absterben, u., des Kalkes, Selbstlöschung, k., frz. extinctionspontanée, engl. spontaneous slacking; s. Art. Kalk. Abstich, n., 1. deutsches Wort für Ordinale, daher bei d. Zimmerl. a) jedes Mäß, welches von der langen Seite „eines Balkens oder dergl. rechtwinklig abgemessen wird, 3. B. die Tiefe der Kämme und Zapfenlöcher, Länge der Zapfen u. s. w., insbesondere aber b) ein konstantes Maß, bwelches aus den Verkämmungen herunter oder herauf auf die unter oder über dem ausgekämmten Balken stehenden Säulen aufgetragen wird, so daß das Abslichzeichen (s. d.) als Andeutung der Normale dient, von der aus die Mäße der kleineren Verbandtheile, der Zapfen u. s. w., aufgetragen werden. — 2. (Torfst.) a) Punkt, wo man angefangen, den Torf zu stechen; b) Abfall, der beim Abstechen des Torfes in Steinen entsteht. — 3. (Hüttenw.) a) frz. Coulée, f. du métal, engl. running, tapping, die Handlung des Abstechens; b) die Oeffnung; s. Abstichloch; e) das durch das Stichauge in den Stichherd abgelaufene geschmolzene Erz.