aufkümmen, überkämmen, verkämmen, 1. (Zimm.) frz. assembler à entaille, engl. to cog, to join by cogging-, eocking- or caukingzoint, ein Stück Holz mittels eines Kammesin ein darunterliegendes einlassen, meist in wägerechter Lage. Fig. 280—282 stellen aufgekämmte Verknüpfungen dar, und zwar 280 die Kämme auf der Oberseite der Balken, zum Aufkämmen der Schwellen dienend, 281 die Aufkämmung der Balken auf den Mauerlatten, 282 eine zum Schutz gegen die Nässe durch eine Platte chene Kämme eines Kammrades durch neue ersetzen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 185Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei