FeedC. of loam
AllerleiBau-Lexikon 1881

C. of loam, die Lehmschicht, der Lehmauftrag. — 3. C. of colour, of paint, der Anstrich, Auftrag. — 4. C. forthe ship's bottom (Schiffb.), die Salbe, Pappe. t0 Coat, tr. v., engl., überstreichen, überziehen. Coating, s., engl., der Ueberzug, Auftrag; 6. with broken stones (Straßenb.), das Ueberschütten, das Aufbringen der Beschotterung; 6. of cravel, die Lage Kies;, to give the first c., den ersten Anwurf geben, anwerfen, ofens etc. Coatli, n., blaues Sandelholz. Coat-work, s. engl., der Putz in Schichten; über oneoOat-work, thréee-C.-w. und two-C.-W. s. d. Art. Putz. Cobalt, m., frz., engl. Cobalt, der Kobalt (s. d.). Cobalt-bloom, Cobalt-blue etc.,s., engl., s. Kobaltblüte, Kobaltblau re. Cobalt-ochre, s., engl., der Erdkobalt. Cob-brick, s., engl., der ungebrannte Ziegel, Lehmbarren, Luftziegel. Cobid, Cobido, m., Elle auf den Molukken u. in Kotschinchina, s. Bazar⸗-Cobido. Cob-mortar, clay-mortar, s., engl., Lehmmörtel. Cobra, ein chinesisches Längenmiiß 38 em. Cob-wall, s., engl., die Lehmwand, Wellerwand. Cob-work, s. engl., der Lehmbau, Wellerbau; beaten cob-Work, die Pisée. Coche, K., frz., die Kerbe, Spalte, z. B. der Einstrich am Schraubenkopf, die Kammsasse im Holzverband etc. Coché, m., frz., die bei Situationsplänen eingeführte Art,e ein in tiefes Loch anzudeuten, bei anderen Zeichnernf. v. w. Drucker; C Adj.; dicht schraffirt. Cochenille, f., frz. cochenille, f., engl. Cochineal, s., Coccinelle, Kuzenelle, f. (Ooccus Cacti), ist eine Art Schildlaus, welche auf mehreren Kaktusarten, besonders auf dem Nopal (Opuntia coccinellifera), eigens gezogen wird. Am frühesten und ausgedehntesten geschah dies in Mexiko, später auch auf den Azoren, in Da auf den Kanarischen Inseln, in Algerien etc. Das Thier kommt in zwei Formen vor. Die sogen. Weibchen ähneln einem Pfefferkorn, sind etwas breitgedrückt, dunkelbraun, flügellos und mit weißlichem Staub bedeckt. Eine z zweite d Form des Insektes, gewöhnlich als Männchen, von Anderen aber ebenfalls als Weibchen betrachtet, hat vier durchsichtige Flügel. Nur die ungeflügelten werden gesammelt. Man kratzt sie miteinem stumpfen Messer von den Nopalzweigen in ein Blechbecken, tödtet sie durch heißes Wasser od. heiße Dämpfe u. trocknetsie nachher in der Sonne. — In Mexiko züchtet man noch einezweite Art, die Waldrochenille (Coccus silvestris), welche auch während der Regenzeit im Freien ausdauert. Ehe man das Krapproth herzustellen verstand, züchtete man auch in Polen u. in dem nördlichen Deutschland die polnische Schildlaus (O. polonicus) an den Wurzeln des ausdauernden Knäuels. Man stellt aus der C. vorzüglich Karmin und Karminlack dar, welche durch ihr Feuer alle anderen rothen Farben übertreffen. Ihr Farbestoff ist im Wasser löslich. Sehr häufig werden jene Farben durch Rothholzlackfarben verfälscht. Um den Karmin vollständig zu wird er in Aetzammoniak aufgelöst. Die C. ist zu Oel⸗ und Wassermalerei verwendbar. Cochère, f. frz., s. Porte-cochère. Cochet, m., frz., kleiner Wetterhahn. Cochlea, f., Lat., 1. Wendeltreppe. — 2. Wasserschnecke. — 3. Schiebthür. Cochleéar, n., lat., Kelchlöffel, s. M. M. a. W. Cochlearium, n., lat., Treppenthürmchen. Cock, s. engl., 1. der Hahn, Wetterhahn. — 2. C. of a sheave, die Buchse der Rolle. Cock-bead, s., engl., s. cocked bead im Art. Bead. Cockle-stairs, pl., engl., die Wendeltreppe mit ringförmiger Spindelmauer. Coraholz, n., s. Panacocoholz. Coconnière, f., coconière, f., magnanerie, die Seidenrauperei, Anstalt, Gebäude zur Seidenraupenzucht. (Cocos nucifera), s. Kokospalme. Cod, 8. engl., Hülse, z. B. am ionischen Kapitäl. Codex, caudex, m., lat., 1. Stamm, Block. — 2. Aus einem Stamm ausgehöhlter Kahn. — 3. Aus Tafeln od. Blättern bestehendes Buch, im Gegensatz gegen volumen, Schriftrolle. Codo m., „span. d die Elle; meist ½ vara; c. de Ribera, span., ein Längenmäß, in den Zeughäusern in Spa-Coë, s., engl., die Kaue. Coekficient, m. 175. engl., o., s. d. Art. Koefftzent. Coelum, n., lat., I. der Himmel, Betthimmel. — 2. Decke, Wüneren Coelum altaris, n., Iat., s. d. Art. Altar II. 1. Coemeéterium, n., lat, der Friedhof; . contiguum, der Kirchhof; s. eimétiere. Vgl. auch M. M. a. W. Art. CO. Coenaenlum, n., lat., 1. Speisesal. — 2. Auch für oberes Stockwerk gebr.; C. meritorium, Miethwohnung. — 3. Saäl über d. Narthex mancher Basiliken, zum Katechumenenunterricht dienend; s. in M. M. a. W. Coenatiunculum, n., lat. „Speise⸗ u. Wohnzimmer, s. in M. M. a. W. Coenobium, n., lat., 1. das Kloster — 2. Stift, Stiftskirche. Coentrilho, der Wintergelbhol zbaum (Xauthoxylon hiemale St. Hil. Fam. Gelbholzgewächse), ist ein brasi-Sbibliothek Heidelberg I 0 lianischer Baum, besonders in der Provinz Rio Grande einheimisch, dessen Holz sehr hart und deshalb zum Bauen sehr gut geeignet ist. Coreboeljeholz, s. Königsholz. Coeur, m., frz., 1. du bois, das Kernholz, der Kern des Holzes, en C., von der Fournirung gesagt, sternförmig, aufSpitze fournirt.— 2. C.s m. pl.de la meule(Kohlenbr.), die Quandelkohlen. — 3.C. roue en c. (Masch.), das herzsörmige Exzentrik, Herzrad, die Herzscheibe. — 4. C. du mur, der Mauerkern. — 5. C. allongé, die Fischblase. Cobvolute, f., s. Evolute.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 61Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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