Corniche, f., frz., engl. cornice, altengl. Gornish, entstanden aus coronix, Kranzgesims, Obergesims, oberster Theil des Säulengebälkes oder Postamentgesimses; c. de cOouronnement, Hauptgesims; c. mutilée, Kranzgesims mit verkürzter Ausladung, stumpfes Gesims; C. en chanfrain, Gesims ohne Gliederungen, blos mit Fasen und Platten; c. continue, laufendes Gesims; c. oupée, unterbrochenes Gesims; C. circulaire, im Grundriß rundes Gesims; c. eintrée, in der Ansicht bogenförmiges Gesims; rampante, ansteigendes Gesims, Giebelsims; . de placard, Verdachung einer Thüre, eines Fensters etc.; c. volante, Gesims, welches nicht auf Säulen oder Pilastern ruht, sondern ohne diese eine Mauer, eine Zimmerwand, eine Boiserie etc. bekrönt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 72Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei