Deckgesims, u., frz. moulure f. couronnante, supérieure, engl. top-moulding, im allgemeinen jedes einen Bautheil nach oben abschließende Gesims, also etwa so viel wie Oberglied oder Obergesims, im besondern aber Benennung des Deckels an den Postamenten u. Säulenstühlen. UDeckgestein, n., und Veckgebirge, n. (Bergw.), s. d. Art. Dach, Decke, Hangendes. Si.) Deckholz, n., 1. s. v. w. Straßenbaum bei Brücken, s. Brücke. — 2. frz. chapeau, engl. covering, s. v. w. Dobelholz auf hölzernen Schleusen⸗, Brunnen⸗ oder Grubengevierten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 146Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei