Eckblatt, n., frz. patte, grifle, f., empattement, m. (d'une base appendiculée), engl. base-edge-ornament, auch Eckknollen, Eckknorren, Eckkrappe, Eckwarze, Verzie-HEIDOELBERG O Univers Ecken des Plinthus, s. Fig. 1499. Oft ist nur die Hauptform desselben roh angedeutet, oft treten Thiergestalten oder Anderes an seine Stelle. Aehnliche Verzierungen kommen im gothischen Stil auch an der Stelle vor, wo die rechtwinklige Ecke eines Pfeilerunterbaues in das Achteck übergeht; s. Fig. 1500 und 1501, beide aus Stift Griffen in Kärnthen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 195Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei