Hub, m., 1. (Bergb.) beim Sprengen des Gesteins mit Schießpulver die etwas schräge Richtung des Bohrloches. — 2. frz. levée, volée, f., coup, m., engl. beave, stroke, lift, auch hubhöhe, huhlänge, die Höhe, welche ein Maschinentheil beim Auf- und Abbewegen zurücklegt. — 3. Die Zeit, welche er dazu braucht. — 4. Namentlich bei Pumpwerken die Menge Wasser, welche mit einer Kolbenbewegung ausgehoben wird.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 67Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei