Kammerschloß, n. (Schloss.), gewöhnl.deutsches Schloß, wie man solches zu untergeordneten Räumen benutzt; die innere Einrichtung bleibt oft sichtbar, indem diese Schlösser oft keine Kasten haben. bei unterschlächtigen Mühlen Vertiefungen, worin sich die Kammräder bewegen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 145Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei