Kante, f. frz. arete, carne, tranche, f., engl. edge, cant, arris, ital. canto, cantone, griech. aydös, ausspringende Durchschnittslinie je zweier von den einen Körper begrenzenden Flächen oder Ebenen, in letzterem Fall stets eine gerade Linie, nicht zu verwechseln mit Ecke (. d. 3.). In der Praxis unterscheidet man: scharfe H. od. volle K., frz. aréte vive, engl. shot (im Winkel von 900) dünne, zugeschärfte K., frz. biseau, ebiselure, aréte ébiselée, engl. feather-edge, sharp edge, in spitzem Winkel, 3. B. bei Keilen, Klingen etc.; stumpfe, abgeschrägte, abgefaste K., frz. aréte tronquse, chanfrain engl. Chamfer, truncated edge; abgestoßene (unregelmäßig abgeschrägte) K., frz. écornure, engl. broken corner. — 2. K. einer Diele od. dergl., frz rive, champ, carne, engl. edge, ist die Schmalseite, gewöhnlich hohe Kante genannt; man sagt von einem Parallelepipedon: es liegt auf hoher K., wenn es mit einer seiner schmäleren Seiten aufliegt; . kantenweis. — 3. äußere K. u. innere K. der Brustwehr . d.). — 4. Im Schiffbau ist Kante s. v. w. Regeling, d. h. bibliothe Heidelberg f. v. w. Sahlleiste. kauten, trs. Z., frz. xouler sur la carne, engl. to cant, to roll, überhaupt: jeden langen prismatischen, im Quer-Fig. 2260. Kanthaken. Erleichterung dient der