Knotensänle, f., frz. eolonne nouée, phantastische, vermuthlich symbolische Gestaltung des Säulenschaftes, der in diesem Fall aus vier Schäftchen, die sich verschlingen, zusammengesetzt erscheint, kommt im italienischen und deutsch-romanischen Stil vor; s. Fig. 2345.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 198Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei