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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Kopal, m. Siehe zunächst den Art. Copal; ein anderer amerikanischer K., Resina Copal vom Courbaril, fließt als heller Balsam aus dem Stamm des in Südamerika und Westindien wachsenden Lokust⸗ oder Heuschreckenbaumes (Hymenaea Courbaril, Fam. Hülsenfrüchtler). In der Erde erhärtet er u. wird dann in Stücken bis zu mehreren Pfund gefunden. Wichtig ist er bei Herstellung von Lack und Firniß. — Der von den Engländern Anime, Anime oceidentalis genannte K. kommt wahrscheinlich von Loica Icicariba. Eine andere Sorte, Kopalgummi, kommt vom Kopalbaum (Vateria Indica), einem Baum Ostindiens, der einen Umfang von 4½ m. erreicht. Das ausschwitzende Harz verhärtet an der Luft und wird bernsteinähnlich. Es wird außer anderen Verwendungen auch zu Firniß benutzt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 210Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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