Lierne, f. frzlierne, f., nervure ramifiée, engl. Hiernerib, branch of rib. 1. Rippe am gothischen Gewölbe; grandé I., Scheitelrippe; s. d. Art. Gewölbe 10. — 2. Horizontales Querband, welches die gebogenen Sparren von hölzernen oder eisernen Kuppeln verbindet; s. d. Art. Bohlendach u. 6. in Fig. 772. — 3. L. de palée, der Binderiegel, das Schloß in Pfahlwänden. — 4. L. de plancher, Polsterholz, s. Balkenlage II. E.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 286Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei