Mandorla, f. (Forml.), frz. amande f. mystique, ital. mandorla, auch Fischblase genannt, mittelalt.⸗kat. Vesica piscis, uvula piscis, Heiligenschein od. Glorie in Gestalt eines unten und oben zugespitzten, also mandelähnlichen Ovals, bes. für Darstellungen des thronenden Christus; vgl. Osterei. Der Italiener nennt Javoro a mandorla, mandorlato od. ammandorlato, Gitterwerk mit rantenförmigen Oeffnungen. — Mandorlo, m., s. Mandelbaum
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 328Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei