Maul, u., 1. (Tischl.) Oeffnung für das Hobeleisen in einem Hobel (s. d.). — 2. frz. bouche, f., mors, m., engl. bit, mouth, chap (Schloss.), die beiden Backen od. Kneipen am Schraubstock oder an einer großen Zange. Manl, s., engl. (Werkz.), Treibfäustel. 1. schwarzer M., M. nigra, aus Afrika stammend. — 2. Weißer M., M. alba, hat ein ziemlich festes, zähes, dauerhaftes, fein langfaseriges, hochgelbes Holz. Vorzüglich schätzt man das geflammte u. gemaserte; es polirt sich sehr gut u. wird zu allerlei feinen Tischler⸗ u. Drechslerarbeiten verarbeitet. — 3. s. d. Art. Gelbholz.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 375Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei