Meßriemen, w., s. d. Art. Bandmäß. Meßruthe, Meßstange, f. frz. perche, verge, régle, E.z engl. perch, rod, poles, s. d. Art. Mäß. Meßschnur, f., franz. Cordeau, m., engl. measuringcord (Feldm.), zu oberflächlichen Messungen gebrauchte dicke Schnur aus Hanf oder Bast in Oel gekocht und dann mit Wachs überzogen und mit Mäßen beschrieben oder durch Knoten eingetheilt. Meßstab, m., Meßstange, k., frz. jallon, f. baton d'arpenteur (Feldm.), s. Fußstock, Mäßstock, Feldmeßkunst etc. „table (Feldm.), s. d. Art. Feldmeßkunst. Meist besteht der t M. aus einem dreibeinigen Gestell, selten durch einen einzelnen Stab ersetzt, auf welchem die M ensel (Tischplatte), Irz.tablette planche, engl. Poardofthe Plane-table, vermittels eines Kugelgelenks derart befestigt ist, daß sie sich zwar sowohl kippen als drehen, aber auch festschrauben läßt. t Meta, f. lat., jede kegelähnliche Säule, daher 1. griech. oHui%, vooαα, Spitzsäule an beiden Enden der Spina des römischen Cirkus; bestand aus 3 Kegeln auf einem Postament, deren jeder ein Ei trug s. auch d. Art. Hippodrom u. Eirkus. — 2. Bei den römischen Getreidemühlen der kegelförmige Unterstein. — 3. m. foeni, Heufeime. — 4. m. sudans, s. d. Art. Springbrunnen. Melgeuntrum n. frz. wetacentre, m., eines Schiffes. Durchschnittspunkt zweier Linien, deren eine aus dem Schwerpunkt des im Wasser befindlichen Theils des Schiffes bei geneigter Lage des Schiffes lothrecht aufsteigt, deren andere aus dem wirklichen Schwerpunkt des ganzen Schiffes rechtwinklig auf die Achsen konstruirt ist. Je tiefer der eigentliche Schwerpunkt des Schiffes unter dem M. liegt, desto steifer wird es den Stürmen widerstehen Ueber dem M. aber soll er nie liegen, ja nicht einmal mit demselben zusammenfallen.