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BaukunstBau-Lexikon 1881

Pinakel, u., frz. pinacle, m., engl. pinnacle, altengl. pynnakil, penecle, althochd. pinakel, lat. pinnaculum, pignaculum, pingaculum, ital. Pinacolo, comignolo, eigentlich kleine Zinne, daher Ziergiebel, Spitzsäule, Fiale (s.d.), doch meist von undurchbrochenen Helmen über Baldachinen etc. gebraucht, bes. in spätromanischer Zeit, daher Manche den Namen davon ableiten, daß diese Fialen statt der Kreuzblume einen Pinienapfel trugen, statt von piana; P. en application, Halbfiale, an eine Mauer angesetzt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 547Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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