Rysglos, v. (Miner.), s. v. w. Frauenglas. othek Heidelberg DFC 8. 1. Als Zahlzeichen i im Hebräischen 60, A 00. S = 90000; im Griechis chen und Gothischen L = 260, + = 20⁰ 000. Auf Inschriften Salutem, Sanctus, semissis (also ½), Senatus ete. — 2. In der Mechanik ist meist Zeichen für den Sicherheitsmodul, s für den von einem bewegten Körper durchlaufenen Raum (spatium). S. II., franz., 1. der EDßhaken; en S. »schwanhalsförmig. — 2. appareil S. der S-Apparat, der schlangenförmige Gaskühler. Saal, Saalleiste, unter Sal, Salleiste Sgardeich, m. (Deichb.), das Land hiner einem Deich, aus welchem man die Erde f für den Deich ausgegraben hat. Die Gruben müssen in gehöriger Entfernung von der Deichlinie stehen und dürfen nicht zu tief sein. Saatkupf, Santlack, s. unter Sätkopf, Sätlack. Sabatte, f., frz. (Schiffb.), Ankerschuh. Sahbat, wu, frz. ((andw. Bauw.), Getreidereinigungsmaschine. Sübbatherweg, m., s. d. Art. Mäß A. Säbeibret, n. (Zimm.), plattes seitwärts, also hochkantig gekrümmtes Bret, s. d. Art. Bret. Säbelhohz, Aufenholz, (Schiffb.), krummes Holz, aus dem Säbelbreter geschnitten werden. Sabiraholz, n. Tischl.), ein feines und festes Nutzholz, welches von Cuba aus in den Handel Wnmt. Es stammt von Lysiloma Sabica Benth. (Fam. Hülsenfrüchtler, Leguminosae), einem der echten Akazie nahe verwandten Baum; s. auch Sabicugkazie im Art. Akazie 2. Sobinobaum, W. (Bol, Taxodium distichum, Fam. Zapfenfrüchtler), ist einer der stärksten Bäume des mittleren Amerika (Mexiko, Louisiana); ein dergl. bei Oaxaca hat 12 m. im Durchmesser. Sable, m., frz., 1. Sand; s. de bocard, Pochmehl; s. fOuille, de fouille, de terrain, Grubensand; s. mouvant, Triebsand, Flugsand, s. de raviné, Flußsand etc. — 2. (Herald.) schwarze Tinktur. Sablerie, f. (Gicß.), Sandformereiwerkstätte. Sahlier, m., frz., 1. Sanduhr. — 2. Sandgräber. Sapliere, f. franz., lat. sableria, eigentlich Schwelle eines Schwellrostes; s. de cloison Saumschwelle, auch ungenau für Blatt stück gebraucht; 5. de COmble, Mauerlatte. Sablon, m., frz., Staubfand, Tünchsand; sablonière, Sandgrube. Sabord, W., frz. (Schiffb.), Stückpforte; s. de charge, Sa bot, m., frz., 1. metallener Schuh am untern Ende eines Möbelfußes, eines Rostpfahles etc. — 2. Leitholz der Seile s. auch Hvofd. — 3. Schuhförmige Badewanne. — 4. 8. G'enrayage, Hemmschuh; s. de frein, Bremsklotz. — 5. 8. de moulure, Schablonenschlitten. — 6.8. tranchant, Saboth, s. 9050 Barbelo 2. Saburra, 225. Ballast. Sac, m.„ frz., s. d. Art. Mäß. Harcharometer, m. s. d. Art. Aräometer. SIEIIOTHEE Saceco, m., Getreidemäß in Italien und der Schweiz, 40 S. Amsterdamer Last, s. Mäß u. d. Art. Copello, Sacellum, u., lat., Kapelle, Betsäule, überhaupt kleines Heiligthum; bei den Alten kleiner, mit Befriedigung umgebener Altar ohne Dach. lüchsischer Bogen, m., s. d. Art. Bogen. Sächsischblau, u., s. v. w. Neublau. Saächsischgrün, u., s. v. w. Neugrün. Sach, m., frz. sac, engl. sack, 1. das bekannte beutelartige Gefäß. — 2. s. d. Art. Mäß O. — 3. S., genauer Sackung (f. d.), jede infolge fehlerhafter Konstruktion od. durch Alter entstandene Senkung in Dachflächen, Deichflächen, planirten Erdoberflächen etc. Bei neuen Dächern werden Säcke oft durch schlechtes Anpassen der Aufschieblinge (J. d.) hervorgerufen; s. d. Art. sacken, Sackmãß etc. Sackbaum,m. (Bot., Antiavis saccadora Lindl., Fam. Brotfruchtartige, Artocarpeae D. C.), ein ostindischer Baum, dessen Bast zu Säcken verarbeitet wird. Sackbohrer, m., Erdbohrer für weichen, wässerigen, aufgeschwemmten Boden; besteht aus einera —6m.langen hölzernen, unten 7—9, oben 5—7em. starken Stange, an deren Ende ein 0,% m. langer Eisenstab mit einem eirea 40 em. im Durchmesser hallenden bügel⸗ oder sichelförförmigen Messer befeftigt ist, an welchem wiederum ein Netz von Eisendraht hängt. Bei Umdrehung der Stange schneidet das Messer Boden ab, der in das Netz füllt und emporgezogen wird. Sümelnaum, m. (Bot., Oeanothus ferreus Voent., Fam. Wegdorngewächse Rhamnene R. Br.), ein starker Baum der Caribäischen Inseln, von welchen das Eisenholz von St. Croix in den Handel kommt. satken, 1, rückw. Z., sich sach en, frz. korder, s'aflaisser, 8e basger, engl. to sebhle, s. v. w. sich setzen, senken, einen Sack bilden, vorzüglich von Deichen, die durch ihre eigene Schwere sinken, gebraucht. — 2. intr. Z., von Thüren gesagt, frz. enleurer le plancher, engl. to grate the flooring, auf dem Fußboden aufstreifen. — 3. EinSchiff f.lassen heißt das Ankertau nachlassen u. das Schiff rückwärts vom Strome treiben lassen. Geschieht auf kurze Strecken im Bereich der Ausladeplätze, um anderen Schiffen Platz zu machen etc. Sackgerinne, n., s. unter Gerinne und Mühle. Solkgründung, k., s. d. Art. Beton 3. a. Sackmäß, n. franz. mesure de bassement, rechargement, m., engl. measure ofthe settling, das Mäß der Sentung, des sich Sackens. Bei allen aus einzelnen, nur mechanisch mit einander verbundenen Theilen bestehenden Körpern, bes.bei Erdarbeiten, muß hierauf Rücksicht genommen werden, u. zwar in zweifacher Beziehung: einestheils muß man um so viel mehr auftragen als das Sackmaß, d. h. die aus der Beschaffenheit der Erde oder dergl. zu berechnende Senkung vermuthlich betragen wird, muß also den Sackungszuschuß (engl. amount kor the settling) zugeben, anderntheils dars man nicht mehr Lasten aufbringen, Keile, Röhren etc. einlegen, bis die Sackung sich vollendet hat. sitatsbibliothek Heidelberg 5. . Senkung, das Zusammengehen, bes. dann, wenn 6 in der Mitte der betreffenden Strecke mehr als an den Enden austrägt. Sukpumne, k. s. v. w. Paternosterwerk (s. d.) mit ledernen Säcken.