Schober, m., 1. große Schaube, Haufen, bes. regelmäßig aufgeschichteter Haufen von Heu, Stroh, Getreide oder Holz im Freien, in Gestalt eines Kegels oder parabolisch geformt, auch Feimen, Puppe oder Diemen gen., um das Ausspülen bei Getreideschobern durch Regen re. zu verhindern, werden die Aehren nach innen gelegt. — 2. s. v. w. Barg, Berge, Schauer (s. d.).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 150Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei