Staatszimmer, u., s. v. w. Prunkzimmer oder Sa lon; s. d. Art. Anordnung und Haus. Siab, m., 1. frz. baton, boudin, engl. bead, batoon, s. v. w. Astragal (s. d. u. Rundstab, sowie d. Art. Glied H. u. F.); der gebrochene S., frz. baton rompu, engl. broken batoon, kommt als à la grecque (s. d.) sowie in den Formen Fig. 1769 u. 1770 und in manchen anderen Formen vor; gewundener S., frz. baton tordu, engl. twrist-round. s. Fig. 3224, kommt auch mit Hohlkehle vor als bwist channel, s. Fig. 3225u 2754, sowie in vielen anderen Formen; französischer S., franz. boudin entablé, engl. rebated bead, ist ein in Falz oder Hohlkehle eingesetzter Viertelstab, vgl. auch d. Art. reec, roseau, verstäbt etc. — 2. Maß, s. d. Art. indische Baukunst, sowie Mäß u. Elle „ genannt, frz. baton (Herald.), einzelner Pfahl, schmäler „sals der dritte Theil des Schildes; s. Heroldsfiguren. — n A. s. d. Art. Bischofsstil u. Krummstab, sowie Pilgerstab, n. Gerechtigkeitshand, Scepter. — 5. s. d. Art. Fenster und Mäßwerk. — 6. s. d. Art. Bleieisen 2. — 6. s. Daube. „8. Stäbe kommen als Embleme der Aristokratie (s. d.), ferner der Einigkeit etc. auch als Attribute vor. Stübchen, nu., Stäblein, franz. baguette, tondin, engl. COCE-bead, fllet, baguet, listel, kleiner Rundstab, sunter d. Art. Astragal, bedmould, Glied, Ring und Reifchen. „Stähthenzelle, k., f. d. Art. Diatomeen.