Feedtodt
VerkehrBau-Lexikon 1881

todt, adj. todter Kalk, s. v. w. abgestandener Kalt (s. d.); todter Mann, s. d. Art. Grubenbau; todter Sand, Theilchen, welche beim Behauen des Sandsteins auf der Oberfläche locker werden und sich bei Thauwetter in kleinen Schillern ablösen; todter Weg (Mühlb.), s. v. w. Unterwasser; todter Winkel (Kriegsb.), s. Festungsbau; lodtes Holz, s. Holz 2.; todtes Werk, oberer Theil des Schiffskörpers, s. d. Art. Schiff; todtgebraunter Gips und Kalk, s. unter Gips und Kalk; todt gehend (Bergb.), sind die nicht genügenden Fall habenden Wasser; todt hauen (Bergb.), eine Stollensohle fast horizontal führen, um so auf derselben die Wasser todt gehen zu lassen; todt pochen (Bergb.), ein Erz zu Klein od. zu Schlämme pochen. TDodienacker, u., s. d. Art. Friedhof.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 349Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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