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Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Topas, m., 1. frz. topaze, f., engl. topaz (Miner.), eine Verbindung von kieselsaurer Thonerde mit Fluorluminium u. Fluorsilieium; er findet sich bes. im Granit, zuweilen auch auf Lagern, auf Gängen im Gneis, Glimmerschiefer, Thonschiefer, Topasfels, Quarz etc. Hauptsächlichste Fundörter sind: die Provinz Minas novas in Brasilien, der Ural, Finbo in Schweden, Altenberg und Penig in Sachsen. Seine Härte ist bedeutend, = 8, sein spez. Gew. 3— 3,6; er ist bisweilen farblos, jedoch meist gelblich bis röthlich u. hyacinthroth gefärbt. Die gefärbten Varietäten werden von den Juwelieren verarbeitet u. verschieden benannt. — 2. topas, engl. (Her.), s. v. w. Gold. Fig. 3378. Bogen mit boothed ornament an der

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 356Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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