Turnierkragen, m. (Her.), auch Bank, Steg, Kragen etc. gen., ein nicht an den Rand des Schildes stoßender schmaler Querbalken, der unten Lätze, Gestelle, Zipfel hat, meist 3, oft mehrere, deren Zahl angegeben sein muß, bisweilen belegt mit Figuren. Findet sich besinengl. Wappen als Abzeichen der Söhne bei Lebzeiten des Vaters am Schildeshaupt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 385Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei