vergießen, trs. Z., frz. sceller, oouler, engl. to seal, to spread, to pour, mit dünnem Kalkmörtel, geschmolzenem Blei, flüssigem Kitt oder dergl. Fugen irgend welcher Art durch Eingießen ausfüllen. Klammern und Dübel, mit welchen Werkstücke unter einander verbunden werden, vergießt man mit Blei oder Schwefel, neuerdings oft mit Cement, welcher aber durchaus nicht mit Gips versetzt werden darf, weil Gips die Fugen austreibt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 416Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei