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BaukunstBau-Lexikon 1881

vistren, trs. 3., 1. beim Feldmessen, nach einem Gegenstand durch das Diopter (s.d.) hinsehen. — 2. Bei Angabe der Richtung, oder bei Errichtung eines Bautheiles s. v. w. einvisiren (s. d.). Nisirkanne, k., s. d. Art. Maß. Visirlinie, f. frz. ligne de visée, dobservation, engl. line of sight, bearing, s. d. Art. Feldmessen, Abstecken etc. VDisirstab, m., Visirlatte, k., 1. (Feldm.) Nivellirlatte, . Nivellirinstrument. —2. Auch Peilstock, Aichstab (J. d.). Disirung, k., mittelalterlicher Ausdruck für: Karton zu Glas-oder Wandgemälden; Zeichnung, Entwurfzueinem plastischen Werk, Riß, Bauriß. Histtirbrunnen, m., s. Wasserstube. Disttireisen, u., frz. chat, m., engl. searcher, Instrument zum Untersuchen der Beschaffenheit des Erdreichs in einer mäßigen Tiefe. Besteht aus einem etwa 2,½Im.langen, ö oben mit einem Handgriff, unten mit einer Spitze versehenen Eisen, das in die Erde gestoßen wird; s. Baugrund. Vismärarma, der himmlische Architekt; s. d. Art. indische Baukunst. Visorium, n., lat., s. d. Art. cavea und Amphitheater. Vispia, f. lat., bischöflicher Palast. Visual point, s.,engl., frz. oint visdel, Augenpunkt; . d. Art. Perspektive.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 432Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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