FeedManilahanf oder Abaca
Sitten & ModeBrockhaus 1882

Manilahanf oder Abaca, die gelblichweiße oder bräunlichgelbe Bastfaser vieler Musaceen, besonders Musa textilis, M. paradisiaca, M. troglodytarum. Die weißeste Sorte derselben, welche rein ausgehechelt einen seidenartigen Glanz zeigt, wird zu Glockenzugschnüren und allerlei Flechtwerk verarbeitet, zuweilen auch als Einschlag in seidenen und baumwollenen Möbeldamasten verwendet. Aus den geringern Sorten macht man Tauwerk, Stricke und Bindfaden, die ihrer Leichtigkeit wegen geschätzt sind.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 411Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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