Mulde, im gewöhnlichen Sinne ein aus einem einzigen Stück Holz ausgehöhltes Gefäß von verschiedener Form und Größe (Backmulde); in der Streichgarnspinnerei ein rinnenförmiger Teil des Reißwolfs sowie der Lockenmaschine; in der Metallurgie wird M. zuweilen für Gänze, Flosfsen oder Masseln gebraucht.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 911Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei